Das Geheimnis japanischer Frauen: Anti-Aging mit Sonnenschutz

Das Geheimnis japanischer Frauen: Anti-Aging mit Sonnenschutz
Foto: Utkamandarinka

 

Sonnenschutz hat eine lange Tradition in Japan

Was als Schönheitstrend anfing, hat sich mittlerweile längst zu einem gesundheitsbewussten Lifestyle entwickelt. Seit Jahrhunderten gilt in Japan eine weiße, reine Haut als oberstes Beauty-Ziel. Im 8. Jahrhundert nutzten die Damen bereits Puder, um sich die Gesichter weiß zu schminken. Ihr Gesicht sollte im Kontrast zu ihren langen schwarzen Haaren und den edlen Kimonos hell leuchten. Eine weiße Haut galt als vornehm. Die adligen Frauen verbrachten die meiste Zeit im Palast und hatten nur wenig Kontakt zum Sonnenlicht. Das unterschied sie von den bäuerlichen Frauen, die draußen arbeiteten mussten und von der Sonne gebräunt waren.

Auch in Europa galt weiße Haut einst als Zeichen des Adels. Das änderte sich aber in den 1920ern, als gebräunte Haut nach und nach salonfähig wurde und sich als Statussymbol der lebensfreudigen, bürgerlichen Gesellschaft etablierte. Die Bräune signalisiert, dass man sich Urlaube im Süden leisten konnte und sich an der frischen Luft bei Tennis oder Golf sportlich betätigte. An Sonnenschutz dachte damals allerdings noch keiner. Je braungebrannter, desto besser.

Sonnenschutz made in Japan

An Japan hingegen ging dieser Trend spurlos vorbei. Dort haben Sonnenschutzmittel eine wesentlich längere Tradition als bei uns. Bereits 1923 kreierte Shiseido mit Uviolin das erste japanische Sonnenschutzmittel. Japanerinnen legen sehr viel mehr Wert auf die Prävention vor schädigenden Einflüssen auf die Haut  und investieren viel Zeit in ihre Kosmetikroutine. Die Devise lautet: Falten und Hautalterung so früh wie möglich vorbeugen. Dazu zählen nicht nur die richtigen Pflegeprodukte, es geht auch um eine innere Balance von Körper und Seele.

Japanerinnen lassen sich gerne Zeit bei ihrer morgendlichen Beauty-Routine. Wirkstoffe sollen vollständig einziehen und die Haut langanhaltend versorgen. Das langsame Einmassieren von Cremes und Seren ist dabei ein wichtiger Grundpfeiler.

 

Sonnenschutzmittel in Japan und Europa

Einen ganz wichtigen Teil der Hautpflege nehmen in Japan Sonnenschutzmittel ein. Denn Japanerinnen wissen, dass ein ausreichender Sonnenschutz das beste Mittel gegen Hautalterung ist. Sonnencremes sind damit das beliebteste Anti-Aging-Mittel, mit dem sie ihre Haut schützen.

Da in Europa die meisten in ihrem Alltag auf Sonnenschutz verzichten, hat die Kosmetikbranche mit speziellen Kombi-Produkten reagiert. Diese vereinen die Pflege einer Tagescreme mit einem leichten Lichtschutzfaktor. In Japan hingegen findet man solche Produkte kaum. Und das hat einen guten Grund, denn die pflegenden und schützenden Inhaltsstoffe sind oftmals nicht sehr kompatibel. Um einen ausreichenden UV-Filter zu gewährleisten, muss der Sonnenschutz einen nicht geringen Teil der Creme ausmachen. Damit bleibt natürlich weniger Platz für andere Wirkstoffe.

Noch dazu trägt man eine Tagescreme in der Regel anders auf als eine Sonnencreme. Letztere wird großflächiger verteilt und dicker aufgetragen. Eine Tagescreme wird meist nur leicht auf die besonders trockenen Hautregionen verteilt. Dadurch ist allerdings kein ausreichender  Sonnenschutz gewährleistet.

In Japan trennt man deswegen die Gesichtspflege vom Sonnenschutz. So erhält die Haut zunächst nach der Reinigung die volle Kraft der Gesichtspflege mit wertvollen Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien. Diese pflegen unsere Haut, verleihen ihr Feuchtigkeit und schützen sie vor freien Radikalen.

Erst nachdem die Gesichtscreme in Ruhe eingezogen ist, tragen Japanerinnen einen Sonnenschutz auf. Die japanischen Produkte sind allerdings auch etwas anders, als wir sie hierzulande kennen. Sie sind leichter und ziehen viel schneller in die Haut ein. Meist kennzeichnen die Worte „Ultra Light“ oder „Aqua“ solche Sonnenschutzprodukte.

 

Die Tipps der japanischen Frauen

Um die Haut optimal den ganzen Tag vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne zu schützen, haben Japanerinnen einige Tricks auf Lager, die auch für uns Europäer sehr wertvoll sein könnten

 

Sonnenschutz regelmäßig auffrischen

Auch wenn es schwer fällt, aber ein bisschen Disziplin gehört eben dazu: Sonnencreme sollte mehrmals täglich neu aufgetragen werden. Nur so wird der Schutz aufrechterhalten. Was viele aber nicht wissen: Selbst an bewölkten Tagen ist das ratsam. Denn die UV-Strahlen dringen auch durch die Wolken, werden von diesen zum Teil sogar noch verstärkt.

Besonders bei sportlichen Betätigungen wie Radfahren, Joggen oder Wandern ist es sehr wichtig, den Sonnenschutz regelmäßig aufzufrischen. Am besten wählt man bei solchen Aktivitäten einen sehr hohen Lichtschutzfaktor. Denn durch Schwitzen oder Schwimmen verringert sich die Wirkung der Sonnencreme.

 

Kleidung gegen UV-Strahlen

Hüte, Sonnenschirme und Sonnenbrille gehören zur Grundausstattung japanischer Frauen, wenn sie das Haus verlassen. So schützen sie das Gesicht zusätzlich, wenn es direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Auch hierzulande sind Sonnenhüte und –brillen sehr beliebt. Der tragbare Sonnenschirm als Begleiter ist bei uns hingegen noch kaum zu sehen. Hier könnten wir von den Japanern, bei denen sogar Männer mittlerweile diesen Trend aufnehmen, noch etwas abschauen.

Zusätzlich gibt es in Japan aber auch spezielle Kleidung, die das UV-Licht filtert. Denn besonders bei grobmaschigen Textilien dringen die Sonnenstrahlen durch den Stoff bis auf unsere Haut durch und können sie dadurch schädigen. UV-filternde Kleidung hingegen besteht aus speziellen Fasern, welche die Strahlen von der Haut abschirmen. In Japan sieht man auch im Sommer viele Frauen mit langärmeligen Shirts herumlaufen. So sind auch die Arme durch die UV-filternde Kleidung geschützt.

 

Sonnenschutz nach Hauttyp und Aktivitäten wählen

Die Aktivität bestimmt, welchen Sonnenschutz wir brauchen. Im Alltag, wo wir uns viel in Innenräumen aufhalten, reicht oftmals schon ein leichter Sonnenschutz. Sobald wir aber viel draußen sind, sollte ein höherer Lichtschutzfaktor gewählt werden. Bei sportlichen Betätigungen ist dies noch einmal wichtiger. Japanerinnen verwenden hierfür unbedingt wasserfeste Sonnencremes, die auch Schweiß und Wasser standhalten.

Außerdem bestimmt der Hauttyp, welchen Lichtschutzfaktor wir mindestens benötigen. Japanerinnen gehen dabei in der Regel kein Risiko ein und wählen grundsätzlich einen hohen Lichtschutzfaktor von 30 oder 50. Dunklere Hauttypen können natürlich auch eine geringere Schutzklasse nehmen. Ein höherer Schutz schadet jedoch nie.

 

 

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Kombination aus physikalischen und chemischen Filtern

Um uns vor den UV-Strahlen zu schützen sind in den Sonnencremes spezielle Filter enthalten. Diese werden in chemische und physikalische Filter unterteilt. Physikalische Filter sind mineralisch. Sie bilden einen Schutzschild auf der Haut, das die Sonnenstrahlen reflektiert, sodass sie gar nicht erst in die Haut gelangt.

Chemische Filter, auch organische Filter genannt, dringen in die Haut ein und absorbieren die UV-Strahlung. Der Vorteil ist hier, dass sie länger wirksam sind. Physikalische Filter bleiben auf der Haut und können somit leicht abgewischt werden. Minderwertige chemische Filter hingegen können Allergien und Hautreizungen hervorrufen. Hier sollte man also unbedingt zu entsprechend geprüften Produkten greifen.

Für japanische Frauen gilt ganz klar, dass eine Kombination aus beiden Filtern den besten Schutz bietet. Die meisten Sonnenschutzmittel heutzutage enthalten bereits beide Filter. Auf der Verpackung ist gekennzeichnet, welche Filter enthalten sind.

 

Fazit

In Japan hat Sonnenschutz einen ganz anderen Stellenwert als bei uns in Europa. Für japanische Frauen ist es eine Selbstverständlichkeit, die vom inneren Bedürfnis nach makelloser, heller Haut stammt. Für sie gehören Sonnenschutzmittel zur täglichen Pflegeroutine, um ihre Haut vor frühzeitiger Alterung und Falten zu schützen. In Deutschland sollten wir diese Prävention ebenfalls aus einem gesundheitlichen Aspekt betrachten und uns ein Beispiel an den Japanerinnen nehmen.

 

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