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Das richtige Peeling für schöne und gesunde Haut

Das richtige Peeling für schöne und gesunde Haut

Peelings sind eine sehr beliebte und vor allem wirksame Methode zur Tiefenreinigung der gesamten Haut. Dabei werden abgestorbene Hautzellen, Talg und oberflächlicher Schmutz entfernt. Peelings gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen und können entweder bequem zu Hause oder professionell im Kosmetikstudio durchgeführt werden.

Der Vorteil beim Kosmetikstudio liegt natürlich darin, dass sie genau abschätzen können, welches Peeling am besten zu einem passt. Denn es gibt zahlreiche unterschiedliche Stärken und Arten von Peelings, sodass es mitunter schwierig sein kann, das richtige Peeling für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Je nachdem, ob Sie Mischhaut, fettige oder trockene Haut haben, für alle gibt es das geeignete Peeling.

 

Peelings reinigen die Haut und regen die Zellerneuerung an

Das Prinzip eines Peelings ist denkbar einfach: Die obersten Hautschichten werden entweder durch Abrasion abgetragen oder mit Hilfe von chemischen Substanzen aufgelöst. Das klingt erst einmal schlimmer als es tatsächlich ist. Denn die Haut erneuert sich natürlicherweise alle 20-30 Tage von selbst. Mit einem Peeling werden lediglich alte Hautzellen und –schuppen, die sich in Poren und Fältchen sammeln, entfernt.

Zudem ist ein Peeling eine ausgezeichnete Möglichkeit, um Poren oder zu Akne neigende Haut zu reinigen und glänzende Haut zu mattieren, um ihr so zu einem attraktiven Erscheinungsbild zu verhelfen. Das Peeling sorgt gleichzeitig für eine bessere Durchblutung der Haut, wodurch sie wieder gesund und jugendlich erscheint. So führt es bei regelmäßiger Anwendung zu einer Förderung der körpereigenen Kollagenproduktion und regt die Zellerneuerung an, wodurch die Haut gestrafft wird und kleinere Fältchen reduziert werden. Die Haut nimmt auch Pflegeprodukte nach einem Peeling besser auf, da sie tiefer in die Hautschichten eindringen können. Dadurch fühlt sie sich wieder glatt, gepflegt und weich an.

 

Chemisches oder mechanisches Peeling?

Man unterscheidet zwei unterschiedliche Arten von Peelings, von dem jedes seine eigenen Vor- und Nachteile hat: Chemische Peelings funktionieren mit Säuren und sind sehr effektiv, erfordern jedoch ein wenig Kenntnis bei der Anwendung, wohingegen mechanische Peelings mit feinen Schleifkörnchen arbeiten, mit denen man die Haut sanft abreibt. Manche eignen sich besser für Menschen mit sehr trockener Haut, andere sind perfekt für Mischhaut und wieder andere sollten bei fettiger Haut angewendet werden.

 

Chemische Peelings

Bei einem chemischen Peeling kommen spezielle Wirkstoffe wie Alphahydroxysäuren, Enzyme oder Retinole zum Einsatz. Sie sorgen dafür, dass sich die oberste Hautschicht löst, wodurch Schmutz, überschüssiges Fett und abgestorbene Hautzellen entfernt werden. Der Unterschied zum mechanischen Peeling, wo man die Haut gründlich abschrubbt, besteht vor allem darin, dass die Wirkstoffe durch Einwirkzeit einen Schälvorgang der Haut hervorrufen

Chemische Peelings eignen sich besonders für eine Tiefenreinigung, aber auch um kleinere Mimikfalten und Krähenfüße zu minimieren. Je nachdem, welche Wirkstoffe verwendet werden und vor allem welche Konzentration dieses haben, dringen sie tiefer oder nur oberflächlich in die Haut ein. So kann das chemische Peeling ganz individuell an die Hautprobleme angepasst werden.

Da es sich bei chemischen Peelings mitunter um starke Säuren handelt, sollte diese Anwendung am besten in einem professionellen Kosmetikstudio durchgeführt werden. Es gibt zwar auch Produkte für die Heimanwendung, allerdings sollte man, vor allem wenn man noch keine Erfahrung mit chemischen Peelings hat, sich erst einmal gründlich beraten lassen.

 

 

Mechanische Peelings

Bei mechanischen Peelings wird die Abrasion durch kleine Schleifkörner erzielt. In der Regel handelt es sich dabei um Cremes oder Gele, in denen Perlen, Körner, Salz oder andere Bestandteile enthalten sind, um Unreinheiten abzureiben. Darüber hinaus gibt es auch Peelinghandschuhe, Schwämme und Bürsten zur Hautpflege.

Mechanische Peelings sind günstig und einfach in der Anwendung. Sie eignen sich besonders im Kampf gegen Pickel und Mitesser, regenerieren aber gleichermaßen die Haut und sorgen so für ein jugendliches Aussehen. Vorsicht ist lediglich bei der Anwendung geboten, denn Sie sollten nicht zu viel Druck ausüben, da Sie Ihre Haut ansonsten schädigen können.

 

Peeling – die richtige Anwendung

Vor einem Peeling sollten Sie sich zunächst einmal mit den unterschiedlichen Peeling-Arten auseinandersetzen und die geeignete Behandlung für sich wählen. Bei chemischen Peelings bietet es sich grundsätzlich an, zunächst ein Kosmetikstudio aufzusuchen und sich dort umfassend beraten zu lassen.

 

Die Wahl des richtigen Peelings

Welches Peeling für Sie am besten geeignet ist, hängt vor allem von Ihrem Hauttyp ab und welche Effekte Sie sich erhoffen. Bei Akne eignen sich zum Beispiel gelegentliche sanfte chemische Peelings oder regelmäßige mechanische Peelings zur Reinigung. Bei stark fettender Haut können auch stärkere chemische Peelings sinnvoll sein.

 

Immer behutsam anwenden

Peelings sollten grundsätzlich vorsichtig und sanft angewendet werden. Niemals stark rubbeln oder reiben. Bei geschädigter Haut wie Verbrennungen, Wunden oder Sonnenbrand sollten Sie auf ein Peeling grundsätzlich verzichten. Chemische Peelings immer nach Packungsanweisung anwenden und die Einwirkzeiten unbedingt beachten.

Für ein mechanisches Peeling feuchten Sie Ihre Haut zuerst ein wenig mit Wasser an. Anschließend nehmen Sie die Peelingcreme und massieren diese sanft in Gesicht, Hals und Dekolleté ein. Abschließend mit lauwarmem Wasser gründlich abwaschen.

 

Feuchtigkeitscreme zum Abschluss

Nach dem Peeling sollten Sie ein feuchtigkeitsspendendes Serum oder eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Diese schützt die Haut vor dem Austrocknen, was bei einem Peeling ein häufiger Nebeneffekt sein kann.

 

Wie oft sollte man peelen?

Die meisten Peelings sollten nicht täglich angewendet werden. Sanfte mechanische Peelings können je nach Hauttyp allerdings auch jeden Tag gemacht werden. Ansonsten liegt die Empfehlung bei zwei- bis dreimal pro Woche. Chemische Peelings hingegen sollten maximal einmal in der Woche angewendet werden. Bei stärkeren Konzentrationen auch seltener. Insbesondere wenn Ihre Haut sehr empfindlich und nach dem Peeling trocken ist, sollten Sie der Haut etwas Erholung zwischen den Behandlungen gönnen.

 

Normale Haut

Hier genügen in der Regel zweimalige Anwendungen pro Woche. Besonders wer gerade erst damit anfängt, sollte es zunächst nicht übertreiben. Dadurch erhalten Sie einen guten Eindruck davon, wie Ihre Haut das Peeling verträgt, ob es sie austrocknet oder es zu Rötungen kommt. In diesem Fall besser die Anwendungen reduzieren und die Haut erst langsam daran gewöhnen.

 

Fettige Haut

Bei fettiger Haut kann man meist täglich ein sanftes Peeling auftragen, um die Haut von überschüssigem Talg und Fett zu befreien. Dadurch wird die Haut auch gereinigt und Mitesser reduziert. Auch chemische Peelings können bei fettiger Haut häufiger angewendet werden. Da die Haut sowieso mehr Talg produziert, ist sie vor Austrocknung besser geschützt.

 

Trockene Haut

Sowohl chemische als auch mechanische Peelings trocknen die Haut aus, weswegen Menschen mit bereits trockener Haut bei Peelings vorsichtig sein sollten. Maximal einmal pro Woche oder sogar nur alle zwei Wochen genügt hier normalerweise. Auch diese gelegentlichen Anwendungen helfen dabei, die Haut gründlich zu reinigen und sie zu regenerieren. Danach eine gute Feuchtigkeitscreme nicht vergessen.

 

Empfindliche Haut

Wie auch bei trockener Haut kann empfindliche Haut durch ein Peeling zusätzlich austrocknen und dadurch gereizt werden. Um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, kann ein sanftes Peeling in größeren Abständen angewendet werden. Jedoch sollten Sie es nicht übertreiben.

 

Mischhaut

Bei normaler Haut ist die Anwendung ähnlich wie bei Mischhaut: Etwa ein- bis zweimal pro Woche sind hier ein guter Richtwert. Sollte die Haut trocken werden, einfach die Abstände etwas vergrößern und die Haut langsam an das Peeling gewöhnen.

 

Wann sollte man auf ein Peeling verzichten?

Auch wenn Peelings eine sehr gute Möglichkeit sind, um die Haut zu reinigen, sollten sie bei folgenden Problemen nicht durchgeführt werden:

  • Übermäßige Trockenheit
  • Reizungen und Rötungen
  • Überempfindlichkeit oder Schmerzen

 

Im Zweifel fragen Sie am besten in einem Kosmetikstudio oder bei einem Dermatologen oder einer Dermatologin, welche Anwendung für Ihre Haut am besten geeignet ist.