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Gelnägel lassen sich auch zuhause selber machen

Gelnägel lassen sich auch zuhause selber machen

Gelnägel sorgen für einen gepflegten und langanhaltenden Look. Allerdings muss man dafür alle drei bis vier Wochen ins Nagelstudio gehen, was schnell teuer werden kann. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung können Sie auch stylische Gelnägel ganz bequem von  zu Hause selber machen. Lediglich etwas Zeit und die passende Grundausrüstung sind dafür notwendig.

 

Gelnägel bestehen aus mehreren ausgehärteten Schichten

Es gibt viele Gründe, sich für Gelnägel zu entscheiden. Sie sind schön, robust und gepflegt und halten mehrere Wochen. Gelnägel sind aus einem speziellen Acryl-Gel, das in zwei Schichten auf den Naturnagel aufgetragen wird und unter Lichteinfluss aushärtet. Es gibt unterschiedliche Arten an Gelnägeln, die sich vor allem in den aufzutragenden Gelschichten unterscheiden. Anschließend muss der Lack unter einer UV- oder LED-Lampe aushärten. Dieser Prozess dauert zwei bis drei Minuten pro Schicht; bei einer LED-Lampe sogar nur 15 bis 60 Sekunden.

Anders als bei normalem Lack entstehen bei Gelnägeln keine Streifen – die Oberfläche wird von selbst perfekt glatt und glänzend. Zudem halten sie deutlich länger als normale Lackierungen und bieten durch Glitzer, Sticker, Steinchen und Lackierungen mit Effekten unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten: French Nails, Ombré-Verläufe oder auch spiegelnder Chrom-Lack – hier gibt es für jeden Geschmack die richtige Maniküre.

Um den Gelnagel wieder zu entfernen, kann man ihn mit Aceton auflösen und mit einer Feile vom natürlichen Nagel abreiben. Alternativ lässt sich der Nagel vorne regelmäßig kürzen und herauswachsen lassen.

 

Gelnägel sind eine großartige Alternative zu Nagellack:

  • Sie sehen natürlicher aus und sind einfacher zu modellieren.
  • Sie trocknen schnell und können mit etwas Geschickt leicht zu Hause nachgemacht werden.
  • Sie halten lange, sind robust und strapazierfähig und eignen sich für jede Nagellänge.
  • Der Geruch beim Auftragen ist weniger störend als bei Acrylnägeln.

 

Das richtige Zubehör für perfekte Gelnägel

Tatsächlich braucht man nur einige wenige Utensilien, um Gelnägel zuhause selbst zu machen. Sind die Sachen erst einmal angeschafft, kann man sie immer wieder verwenden. Am einfachsten ist es, ein fertiges Starter-Set zu kaufen, in dem bereits alle notwendigen Dinge enthalten sind. Wichtig ist dabei jedoch, auf eine gute Qualität zu achten, da ansonsten die Nägel darunter leiden könnten und Teile aus dem Set bald ausgetauscht werden müssen.

Wer lieber selbst entscheiden möchte, welche Artikel man kauft, kann alternativ die Gegenstände auch einzeln besorgen:

  • Nagelhautschieber oder Rosenholzstäbchen
  • Nagelfeile
  • Wattepads
  • Pinsel
  • Desinfektionsmittel
  • Buffer oder Polierfeilen
  • UV- oder LED-Farbgel + optional Farblack, Glitzer und Deko
  • Primer
  • UV- oder LED-Lichthärtungsgerät

 

Was ist besser: UV oder LED?

Es gibt zwei Arten von Lichthärtungsgeräten: UV-Lampen und LEDs. LED Lampen sind zwar etwas teurer, allerdings lohnt sich die Investition. Man spart Zeit und setzt den Händen weniger UV-Strahlung aus. UV-Lampen strahlen zudem das Licht breiter ab, wodurch das Aushärten etwas länger dauert. Mit LED-Licht geht es deutlich schneller und auch energieeffizienter, was man ebenfalls nicht unterschätzen sollte. Zwar funktionieren die meisten Gel-Lacke mit beiden Nagellacktrocknern, jedoch sind die meisten Gellacke für LED hergestellt. Diese können zudem wunderbar unter einer UV-Lampe ausgehärtet werden, umgekehrt ist das jedoch nicht immer möglich.

 

Gelnägel für zuhause: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Möchten Sie Gelnägel zu Hause selber machen, ist es wichtig, die richtige Reihenfolge zu beachten und etwas Zeit einplanen. Durch das wiederkehrende Aushärten kann der ganze Prozess etwa eine Stunde Zeit in Anspruch nehmen. Gerade für Anfänger bietet es sich an, jeden Nagel erst einmal einzeln zu bearbeiten. Ansonsten kann es leicht passieren, dass das Gel verläuft. Damit das auch später nicht passiert, bearbeiten viele die Daumen gesondert.

  1. Vorbereitung

Das wichtigste für perfekte Gelnägel ist wie so oft die richtige Vorbereitung. Denn ansonsten kann es passieren, dass die Nagelmodellage nicht richtig hält oder es aufgrund von Verunreinigungen zu Infektionen kommt. Deswegen erst einmal die Hände gut desinfizieren. Danach können Sie eine gründliche Maniküre vornehmen: Lackreste entfernen, Nägel feilen und Nagelhaut mit einem Stäbchen sanft zurückschieben.

  1. Anrauen und primen

Nun die Nägel etwas einfetten und mit einem Buffer leicht anrauen, damit das Gel später besser hält. Den Staub einfach mit einem sauberen Tuch abwischen. Sollten Sie einen Primer verwenden wollen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, diesen aufzutragen. Er sorgt zusätzlich noch einmal für bessere Haftung.

  1. Gel auftragen

Nun die erste Schicht des Wunschgels auftragen und erst einmal unter einem Härtungsgerät aushärten lassen. Das dauert in der Regel zwischen einer bis drei Minuten.

  1. Zweite Schicht

Ist das Gel ausgehärtet, wird eine zweite Schicht aufgetragen. Zuvor allerdings die sogenannte „Schwitzschicht“ mit einem Pad und etwas Cleanser etnfernen. Ist das Gel verteilt, wieder aushärten lassen.

  1. Nägel formen

Mit Feile und Buffer können die Nägel jetzt in die gewünschte Form gebracht werden. Auch kleinere Unebenheiten lassen sich dadurch noch einmal korrigieren. Den entstandenen Staub einfach wieder mit einem sauberen Tuch entfernen.

  1. Versiegeln

Um die Gelnägel zu versiegeln wird abschließend ein Versiegelungslack aufgetragen. Auch diesen wieder unter der LED- oder UV-Lampe aushärten lassen.

  1. Nagelpflege

Zum Schluss auf jeden Nagel und die Nagelhaut noch etwas Pflegeöl geben. Am besten mehrmals pro Woche wiederholen, damit die Nägel gesund und schön bleiben.

 

Gelnägel ohne UV- oder LED-Lampe?

Gleich vorab: Ohne ein Härtungsgerät sind Gelnägel leider nicht möglich. Die Moleküle im Gel benötigen die Strahlung, um auszuhärten. Es gibt jedoch alternative Nagellacke, die ein ähnliches Ergebnis bringen. Sie haben eine Gel-ähnliche Textur und härten ganz einfach an der Luft aus.  Der Look ist denen von echten Gelnägeln sehr ähnlich, jedoch sind sie weniger lange haltbar. Ein Vorteil ist allerdings, dass man diese Lacke auch mit gewöhnlichem Nagellackentferner wieder abbekommt.

 

Haltbarkeit von selbstgemachten Gelnägeln

Durch das natürliche Wachstum der Nägel haben Gelnägel nur eine bestimmte Haltbarkeit. Mit der Zeit entsteht eine Lücke zwischen der hintersten Gelschicht und der Nagelhaut. Diese muss etwa alle drei bis vier Wochen wieder aufgefüllt werden. Damit der Nagel nicht zu lang wird, kann er vorne problemlos nachgefeilt werden.

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