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Parfum Flakons: Einzigartige Designs von anmutiger Schönheit

Parfum Flakons: Einzigartige Designs von anmutiger Schönheit

Foto: Laboratorio Olfattivo

Ein Parfum steckt voller individueller Schönheit, eine duftende Komposition, die unsere Persönlichkeit unterstreicht. Bei der Wahl eines Parfums entscheidet aber nicht nur unsere Nase, auch das Auge spielt eine wesentliche Rolle. Parfumhersteller setzen deswegen auf ganz besondere Designs. Seit Jahrhunderten kreieren sie stilvolle Flakons für ihre Parfüms, die das olfaktorische Erlebnis auch visuell tragen. Manche Flakons wurden über die Jahrzehnte sogar selbst zum Sammlerstück.

 

Ursprung des Flakon

Die Bezeichnung Flakon stammt von dem germanischen Wort flasca, aus dem später unsere deutsche Bezeichnung Flasche wurde. Allerdings handelt es sich bei Flakon um eine Rückentlehnung aus dem Französischen: Das germanische Wort ging zunächst in die romanischen Sprachen ein, wo es im Französischen zu flascon „Fläschchen“ wurde. So gelangte es im 18. Jahrhundert wieder nach Deutschland mit einer speziellen Bedeutung. Mit Flakons werden mittlerweile fast ausschließlich Parfumbehältnisse mit einer anspruchsvollen Form bezeichnet.

Der Flakon als Luxusgegenstand bekam Ende des 19. Jahrhunderts Aufschwung. Zu den Anfängen zählen etwa Guerlains berühmtes Bienen-Flakon für das „Eau de Cologne Impériale“ von 1853. Besonders wegweisend war jedoch der französische Parfumeur François Coty, der um die Wende des 20. Jahrhunderts den Art-Deco-Künstler René Lalique beauftrage, für seine Parfums besondere Flakon-Designs zu entwerfen. Lalique nahm die Herausforderung an und schuf zeitlos schöne Designs, die als Ikonen der Parfumkunst gelten. Bis heute ist Lalique als Unternehmen für exklusive Flakons tätig.

A Suma-perfume by Coty.1 DDupard, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Bis in die 1920er Jahre gewannen aufwendig gestaltete Flakons mit filigranen Mustern, Gold und anderen kostbaren Dekorationen immer mehr an Bedeutung. Mit dem Zweiten Weltkrieg und der herrschenden Ressourcenknappheit wurde der Trend zunächst wieder abgeschwächt und man griff zum Teil auf alte Apothekerfläschchen zurück. Doch seit den 50er Jahren floriert das Geschäft mit den kunstvoll gestalteten Glasbehältnissen und immer ausgefallenere und exklusivere Designs wurden entwickelt.

Besonders erwähnenswert sind hier die Kreation „Le Roy Soleil“ von Elsa Schiaparelli und Salvador Dalí (1946), die einen Verschluss in Form einer expressiven Sonne schufen. Auch der bauchige und etwas schief geneigte Flakon des amerikanischen Designers Halston von 1975 verdient Erwähnung. Das gleichnamige Parfum zählt zu den erfolgreichsten Düften weltweit. 1988 brachte Laura Biagiotti mit „Roma“ einen Flakon als Hommage an ihre Heimatstadt auf den Markt. Ab den 1980er Jahren entstanden zahlreiche weltbekannte Designs, darunter Gaultiers weiblich nachgeformter Flakon für „Classique“, Davidoffs erfrischender blauer Flakon für „Cool Water“ oder auch Jil Sanders minimalistisches Design für „Woman Pure“, der sogar in die Galerie des MoMa (Museum of Modern Art, New York) aufgenommen wurde. Die Liste könnte endlos fortgeführt werden.

 

Der besondere Reiz der kleinen Parfumbehälter

Der Flakon ist nicht nur ein Behältnis aus Glas, der dazu beiträgt, die Duftnote möglichst lange zu erhalten. Diese Funktion hat zwar eine nicht unwesentliche Bedeutung, jedoch weiß jeder Parfumeur, wie wichtig das Design für den Erfolg eines Dufts ist. Oftmals wird das Design sogar vor dem Parfum selbst entworfen.

Äußeres wie Inneres müssen sich dabei perfekt ergänzen. Niemand würde einen schweren, holzigen Duft in einem zart verspielten Flakon mit floralem Muster verbinden. Wer in einer Parfumerie nach einem Duft sucht, hat zunächst lediglich den visuellen Reiz zur Orientierung. Die Verpackung muss also bereits von außen das suggerieren, was beim Riechen erwartet wird. Material, Form und Farbe müssen hier perfekt aufeinander abgestimmt sein, damit der Käufer einen Duft als solchen erkennt. Blau steht für Frische, Braun für würzige Düfte und Gold wird meist mit orientalischen Duftnoten assoziiert.

So ist es nicht verwunderlich, dass in das Design eines Flakons sehr viel Geld und Aufwand gesteckt wird. Diese Aufgabe übernehmen in der Regel speziell ausgebildete Grafiker und Designer, die Duft und Marke optisch in einem kleinen Glasfläschchen zusammenbringen müssen. Da die Flakons meist individuell für einen Duft entworfen werden, müssen sie aufwendig in Glasmanufakturen hergestellt werden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Parfum einen gewissen Preis hat, der sich aus den hochwertigen Essenzen und den edlen Flakons zusammensetzt.

 

Flakons als Sammlerstücke

Die Vielfalt an Parfumflakons ist immens. Zu entscheiden, welches Design einen Sammlerwert hat, ist also fast unmöglich. Dennoch gibt es selbstverständlich einige Ikonen der Parfumkunst, die bereits heute als Sammlerstücke gelten. Der absolute Klassiker unter den Düften, Chanel No. 5, darf dabei natürlich nicht fehlen. Der Flakon mit seinem klaren und kantigen Design aus den 20er Jahren besitzt Kultstatus. Daneben haben auch die Flakons von Lalique besonderen Sammlerwert und werden bereits in zahlreichen Museen als Meilensteine des Art-Décor und Jugendstil ausgestellt. Die Kreation „Trésor de la Mer“, ein Behälter in Form einer Auster, in dessen Mitte sich das Fläschchen als Perle versteckt, wurde 2006 bei einer Auktion des amerikanischen Auktionshauses Rago für stolze 216.000 Dollar versteigert.

Cosmetic Bottles, Museum at Santa Maria Novella, Florence, Italy, l'Officina Profuma Farmaceutica di Santa Maria Novella

Didier Olmstead, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

 

Der teuerste Flakon der Welt ist ein Design von Marcel Duchamps aus dem Jahr 1921. „Belle Haleine: Eau de Voilette“ ist ein knapp 17 Zentimeter hohes Fläschchen, das der Künstler zu einem Kunstwerk umgestaltete. Für das sogenannte Readymade entfernte Duchamps das ursprüngliche Etikett und klebte ein Portrait darüber. Das Bild zeigt ihn selbst mit einer Perücke als Rrose Sélavy, seinem weiblichen Alter Ego. Lange Zeit galt der Flakon als verschollen, bis er im Nachlass von Yves Saint Laurent überraschenderweise auftauchte. 2010 wurde er für 7,9 Millionen Euro bei Christie’s in Paris versteigert und ist seitdem der teuerste Flakon aller Zeiten.

 

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