Unser aller liebste Luxusmarke stellt einen neuen Duft vor: Chanel präsentiert gerade zum ersten mal das Coco Mademoiselle Eau de Parfum Intense. Vor 17 Jahren, im Jahr 2001 stellte die Luxusmarke den Vorgänger Duft Coco Mademoiselle vor, der wiederum eine Wiederaufnahme des berühmten Klassikers Coco von 1984 war. Für den neuen Duft Coco Mademoiselle Eau de Parfum Intense, der sozusagen der Dritte im Bunde ist, konnte Chanel auch ein echtes Hollywood-Schwergewicht als Gesicht der Werbekampagne gewinnen: Keira Knightley wird das Gesicht für den neuen Chanel Duft Coco Mademoiselle Eau de Parfum Intense werden.

Ein intensiver orientalischer Duft mit Amber, Holz und Patschuli: Coco Mademoiselle Eau de Parfum Intense

Chanel Coco Mademoiselle IntenseKreiert wurde das Chanel Parfum der Stunde, Coco Mademoiselle Eau de Parfum Intense, vom Hausparfümeur des Luxusunternehmens, Olivier Polge. Er hat sich auf der Grundlage von Coco und Coco Mademoiselle, die alle in einer Traditionslinie stehen, daran gemacht, die Patschuli Note des Duftes stärker hervorzuheben. Der holzige und ambrierte orientalische Duft Coco Mademoiselle Eau de Parfum Intense enthält darüber hinaus Noten von Bergamotte, Orange, Rose, Jasmin, Tonkabohne und Vanille. Das intensive Eau de Parfum wird in zwei Größen erhältlich sein, 50 ML und 100 ML. Zur Zeit ist es in ausgewählten Ländern als „Preview“ Duft erhältlich, bevor es dann zum Ende des Monats hin ab Ende Februar 2018 weltweit erhältlich sein wird.

Coco – ein unverwechselbares Original von Chanel

Was ist das also für ein Duft, in dessen Spuren der Neuling Chanel Coco Mademoiselle Eau de Parfum Intense nun stapfen soll? Im Jahr 1984 kreierte Jacques Polge den Duft Coco für Chanel. Benannt natürlich nach der Gründerin des ikonischen Unternehmens, Coco Chanel. In diesem unvegesslichen Duft, der auch heute noch bei vielen unheimlich beliebt ist, ließ er scheinbar mühelos die für Chanel so unersetzbare Eleganz mit dem gerade explodierenden Trend hin zu sehr intensiven orientalischen Düften verschmelzen. Letzterer wurde zuvor von Yves Saint Laurent mit dem ikonischen Opium losgetreten und löste einen unaufhaltsamen Hype aus. In Coco interpretierte Parfümeur Jacques Polge einen Orient, der in Venedig beginnt und endet. Er meinte, man könne mit Shalimar nach Indien reisen oder mit Opium nach Marrakesch. Aber Coco würde ein Duft sein, der definitiv in Venedig Halt macht. Die originalen Kopfnoten von Coco waren Jasmin, Pfirsich, Frangipani, Mimose und Orangenblüte. Im Herzen Cascarilla, noch mal die Orangenblüte, Rose, Gewürz Nelken und Angelica. In der Basis schlummerten Labdanum, Sandelholz, Tonkabohne, Leder und Opoponax.

Chanel – eine Geschichte, die längst Legende ist

Die Geschichte des Modehauses Chanel muss man eigentlich kaum noch jemandem erzählen, so berühmt und berüchtigt ist die Figur Coco Chanel, so viele Mythen und Geschichten ranken sich um diese einzigartige Frau. Gegründet hat Gabrielle „Coco“ Chanel die nach ihr benannte Marke im Jahr 1910. Zunächst wurde sie für ihre Hüte bekannt. Doch wirklich berühmt wurde sie durch ihre eleganten Designs, die vor allem relaxed und irgendwie bequem waren. Eine echte Revolution, wenn man bedenkt, dass vorher Korsette gang und gäbe waren. Mit Chanel erhielten nun Jersey Anzüge und –Kleider Einzug in die Garderoben eleganter und stilbewusster Damen. Besonders ikonisch ist natürlich der klassische Chanel Anzug, der im Jahr 1954 erstmals vorgestellt wurde. Firmengründerin Coco Chanel verstarb im Jahr 1971 und hinterließ ein Modeimperium.

Zurück an den Ursprung – Chanel No. 5

Den ersten Duft lancierte die Marke aber schon 50 Jahre zuvor, im Jahr 1921. Die Rede ist natürlich von Chanel No. 5. Ein Parfum, um das sich fast genauso viele Mythen ranken wie um die Firmengründerin selbst. Wie alle anderen frühen Düfte des Hauses wurde es von Ernest Beaux kreiert. Um die Entstehung des auch heute noch beliebten Duftes ranken sich viele Geschichten. So kursiert zum Beispiel die Erzählung, dass die finale Rezeptur von Chanel No. 5 auf einem Fehler von Beaux‘ Laborassistenten beruht, der angeblich aus Versehen zu viele Aldehyde in die Formulierung mischte. Ob es sich dabei um Mythos oder Wahrheit handelt, Fakt ist, No 5 wurde ein riesiger Bestseller und ist auch heute noch eines der weltweit bekanntesten und meistgetragensten Parfums.