Einige von uns sprühen es täglich auf, andere wiederum nur zu besonderen Anlässen. Den meisten von uns gemeinsam ist allerdings, dass wir relativ wenig über das duftende Accessoire wissen, das wir uns da aufsprühen.

Duft-Lexikon: Was du noch nicht über Parfüm wusstest

 

Parfüm ist zwar komplett unsichtbar, kann aber trotzdem im Alltag zu unserem stärksten Begleiter werden. Und obwohl man es nicht sehen kann, fühlen wir uns manchmal so richtig nackt, wenn wir es mal nicht aufgetragen haben. Doch was wissen wir eigentlich über dieses mysteriöse Duftwasser, das wir Tag für Tag auf unsere Haut aufsprühen? Die meisten werden auf diese Frage wohl mit „nicht allzu viel“ antworten müssen. Doch das ändert sich jetzt. Was steckt in einem Flakon unseres liebsten Duftes? Warum passt ein Duft zu mir perfekt, an meiner Freundin wirkt er aber langweilig? Wir erklären die Mysterien und sorgen so nebenbei dafür, dass du dir nie wieder aus Versehen einen falschen Duft aussuchst.

Natur oder Chemie? – das richtige Parfum finden

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen von Parfums gehören Blumen, Gewürze und Kräuter. Sie sind unverzichtbare Bestandteile für die Herstellung eines Parfums. Die Essenzen von unterschiedlichsten Blüten beflügeln unser Selbstbewusstsein und sorgen dafür, dass wir uns sexy und feminin fühlen. Doch nicht jedes Parfüm besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten und ätherischen Ölen.

Denn natürliche Pflanzen- und Blütenessenzen sind nicht nur wirklich, wirklich teuer, sondern teilweise sehr aufwendig und schwer zu gewinnen. Aufgrund der hohen Kosten und der Knappheit einiger dieser duftenden Rohstoffe sind nicht in jedem Parfum die natürlichen Extrakte enthalten. Wenn es zum Beispiel um Pfirsichduft oder Kokosduft geht, haben wir es meistens mit synthetischen Bestandteilen zu tun.

Bei anderen Dingen, wie etwa Moschus und Ambra, die aus tierischen Sekreten gewonnen wurden, ist die Verwendung der echten Essenzen aus ethischen Gründen nicht mehr erlaubt. Bei wiederum anderen Inhaltsstoffen ist die Verwendung „echter“ Essenzen untersagt, weil die natürlichen Stoffe ein zu hohes Allergiepotential oder sonstige schädliche Wirkungen auf den Menschen haben können. Deswegen heißt in Sachen Parfüm synthetisch nicht unbedingt immer schlechter.

Eau de Parfum, Eau de Toilette und Eau de Cologne – was ist der Unterschied

Umgangssprachlich nennen wir unseren liebsten Duft eigentlich immer Parfüm. Doch in der Fachsprache muss man diesen Begriff präzisieren, wenn man nicht an das falsche Duftwässerchen geraten möchte. Denn ob man es mit einem Eau de Parfum, einem Eau de Toilette oder einem Eau de Cologne zu tun hat, hängt von der Konzentration der Duftstoffe ab, die im jeweiligen Duft vorliegt. Denn zum größten Teil besteht der Inhalt des Flakons aus Lösungsmittel, in dem die ätherischen Öle, Duftstoffe und Aromen gelöst sind. Meistens handelt es sich dabei um Alkohol. Der eigentliche Duftstoffanteil kann verschiedene Umfänge haben. Und je höher er ist, desto intensiver und länger dufte auch unser Parfum. Das sind die wichtigsten Kategorien:

Eau de Parfum: Diese intensive Variante des Parfums liegt vor, wenn die Konzentration der Duftstoffe im Produkt 8 bis 12, manchmal auch bis zu 15 Prozent beträgt. Letzteres wäre allerdings schon ein sehr konzentrierter Duft und fast schon in der Kategorie des noch stärker konzentrierten Extrait de Parfum. Wegen der hohen Konzentration duftet es sehr lange und sehr intensiv, teilweise 12 Stunden und mehr. Nicht unbedingt was fürs Büro!

Beispiel: Die italienische Marke Laboratorio Olfattivo stellt ausschließlich Parfum in Eau de Parfum Konzentration her. Die tatsächlichen Duftstoff-Anteile schwanken dabei je nach Duft zwischen 10 und 17 Prozent.

Eau de Toilette: Diese am häufigsten verwendete Variante enthält meist zwischen 6 und 8 Prozent Duftstoffe. Dadurch ist es flüchtiger und weniger intensiv als ein Eau de Parfum – perfekt für den Alltag, wo man natürlich nicht so stark duften will. Es macht auch nichts, wenn man hier ein paar Sprühstöße mehr aufträgt… anders als beim Eau de Parfum.

Eau de Cologne: Diese leichteste Variante des Duftwassers enthält nur 3 bis 5 Prozent Duftstoffanteil. Dieses sehr leichte Erfrischungswasser ist besonders flüchtig und war ursprünglich tatsächlich nur zur kurzen Erfrischung gedacht. Dementsprechend enthält es oft erfrischende Duftnoten wie Zitrusfrüchte. Perfekt für den Sommer und übrigens nicht nur für Männer gedacht!


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Darum ist Parfüm so teuer

Wenn man ein gutes Händchen hat, bekommt man auch schon in der Drogerie oder Parfümerie für kleines Geld ein gutes Parfüm. Doch will man sich einen wirklich hochwertigen und edlen Duft gönnen, dann muss man dafür ganz schön tief ins Portemonnaie greifen. Warum ist das so? Tatsächlich sind die hochwertigen Zutaten und der Flakon die Schuldigen. Selbst wenn ein Duftstoff nur zu einem winzigen Anteil in einem einzigen Flakon enthalten ist, kann das schon ins Geld gehen. Denn einige Duftstoffe sind wirklich unvorstellbar teuer. Reines Oud-Öl zum Beispiel schlägt mit über 10 Euro pro Milliliter ins Gewicht. Und ein Parfum enthält oft Dutzende solcher teilweise sehr kostspieligen Duftstoffe.

Auch Düfte können in Mode sein – oder eben nicht

Genau wie unsere Kleidung sich meistens Saison für Saison ändert, kann auch ein Parfum in Mode sein, und im nächsten Jahr absolut out. Das wechselt zum Beispiel mit den Jahreszeiten. Im Winter tragen viele gern schwerere, intensivere Düfte, während im Sommer Leichteres angesagt ist. Und auch die Geschmäcker der Kunden verändern sich. Neue Duftstoffe kommen auf den Markt und setzen neue Trends. Das alles kann den Parfüm-Markt beeinflussen. Andersherum gibt es aber natürlich auch ewige Klassiker. Bestseller, die wirklich über Jahre und Jahrzehnte hinweg beliebt bleiben.

Ein Parfum riecht an jedem anders…

Jeder von uns hat einen natürlichen Körpergeruch. Der kann sich ändern, wenn wir im Stress sind, uns schlecht ernähren oder hormonelle Veränderungen durchmachen. Doch loswerden können wir ihn nie. Und dieser Duft hilft uns auch, z. B.  bei der richtigen Partnerwahl. Denn wenn die Chemie zwischen zwei Menschen stimmt, dann können sie sich auch riechen. Und zwar buchstäblich. Unser ganz eigener Körpergeruch führt allerdings auch dazu, dass Parfums unterschiedlich mit unserem Hautgeruch interagieren. So kann es dazu kommen, dass ein Duft bei deiner Freundin phänomenal phantastisch riecht, während er bei dir unangenehm wirkt oder schlicht gar nicht richtig wahrzunehmen ist. Deswegen ist es vorm Parfümkauf wichtig, nicht nur auf dem Papierstreifen zu testen, sondern den Duft wenigstens mal einen Tag lang auf der Haut getragen zu haben.


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