Memo Paris – Kreative Köpfe unterwegs zu immer neuen Abenteuern

Eine der angenehmsten „Nebenwirkungen“ eines Arbeitsplatzes, an dem es von tollen Parfums nur so wimmelt, ist es, sich immer mal eins von eben jenen aufsprühen zu können. Dabei haben sich die Düfte der sympathischen Marke Memo Paris bei mir und auch bei einigen Kolleginnen mittlerweile einen Ehrenplatz als geheime Favoriten in den Reihen meiner Lieblingsdüfte ergattert. Bei Memo stimmt einfach so gut wie alles: das einheitliche, geradlinige, aber dennoch fantasievolle Design, die liebevoll komponierten Düfte, die jeweils mit einer interessanten Hintergrundgeschichte versehen die Fantasie noch weiter anregen und die sympathischen Gesichter hinter der Marke, denen man die Liebe zu ihren Düften ohne weiteres abzunehmen bereit ist. Aber ich gerate zu sehr ins Schwärmen. Deswegen vielleicht erstmal ein paar Fakten für alle, die dem Zauber von Memo (noch) nicht verfallen sind.

Wer steckt eigentlich hinter der Marke?

Memo Paris ist das Produkt einer Geschichte, die so märchenhaft klingt, wie die Memo-Düfte selbst es mitunter sind. Clara Molloy lancierte die Marke im Jahr 2007 gemeinsam mit ihrem Ehemann John Molloy. Memo – der Name der Marke steht für Memory – Erinnerung. Und die Erinnerungen, die bei Memo in Düfte verpackt werden, stammen in der Regel von ausgedehnten Reisen, wie das Ehepaar Molloy sie häufig und mit Leidenschaft unternimmt. Selbst ihr Zusammentreffen geschah bei einer Reise: Die Pariserin und der Ire begegneten sich auf einem Skilift, als sie gemeinsam über dem Schweizer Winter dahinschwebten. Am Beginn ihrer Partnerschaft steht also das Reisen, das auch bei ihrer gemeinsamen Unternehmung namens Memo Paris im Mittelpunkt steht. Immer auf der Suche nach neuen Eindrücken, Erinnerungen und Einflüssen suchen die Düfte von Memo, olfaktorisch die Horizonte der Fantasie zu erweitern. Wie so oft bei starken Teams gibt es bei den Molloys eine klare Trennung der Arbeitsaufgaben: Clara ist die Frau fürs Kreative, John ist der Mann für die Zahlen. Gemeinsam mit der Parfümeurin Alienor Massenet kreiert Clara die Parfums von Memo Paris, während John die geschäftlichen Belange im Blick behält.

Was können die Düfte von Memo Paris?

Essentiell für die Gründer von Memo ist das Reisen. Das Entdecken neuer Kulturen, Länder und Welten. Besonders Abenteurerin Clara Molloy dürstet nach immer neuen Eindrücken und Erfahrungen, die sie gemeinsam mit Freundin und Parfümeurin Alienor Massenet in ihren Düften festhalten will. Die besondere Herausforderung, die flüchtige Erinnerung, einen kurzweiligen Eindruck in einem Duft festzuhalten. Clara sagt, Düfte funktionieren wie Zeitmaschinen, sie haben die Macht, uns an einen besonderen Ort oder zu einer geliebten Person zurückzubringen. Parfüm ist für sie ein Souvenir, dessen Erinnerung sie mit Memo einfangen möchte.

 

 

Les Echappees, Graines Vagabondes, Cuirs Nomades – alle gehen auf Reisen

Jede der Duftkollektionen von Memo stellt das Reisen ins Zentrum. Schon die erste Kollektion Les Echappees – die Entflohenen – handelt davon, aus Routinen zu entfliehen, an einen anderen Ort zu fliehen, um dem Alltag zu entkommen. Jeder, der aus seinem Alltag und aus seinen Gewohnheiten ausbricht (auch nur für kurze Zeit) und an einen anderen Ort „entflieht“, kann folglich ein „Echappée“ sein. Reisen als Entfliehen, als Eskapismus – davon erzählen die Düfte der ersten Memo Kollektion, zu denen z. B. Inle zählt, ein fruchtiger Damenduft.

In der Nachfolgekollektion widmen sich Clara Molloy und Alienor Massenet einer anderen Reisebewegung. Es geht um Samen, ihre Lebenskraft und die Bewegung, die Migration, in der sie sich befinden und mit der sie scheinbar aus dem Nichts neues Leben schaffen können. Die Kollektion nennt sich folglich Graines Vagabondes – streunende Körner. Der erste Duft der Kollektion ist die blumige Kreation Kedu, die sich vor allem dem Sesam widmet, der einen prominenten Platz im Bouquet von Kedu einnimmt.

Cuirs Nomades – das nomadische Leder

Reisen – das geht natürlich schwerlich ohne Gepäck. Auch Memo Paris denkt an diesen stillen Begleiter, der uns oftmals beim Reisen begleitet: unsere Reisetasche. Da diese für stilbewusste Kosmopoliten wie Clara Molloy meist aus Leder besteht, widmet sich Memo in der dazugehörigen Duftkollektion ganz den ledrigen Akkorden, die auf Reisen genauso vielfältige Formen annehmen können wie unsere Reiseziele selbst. Die Lederdüfte von Memo Paris tragen die Orte ihrer Inspiration stets im Namen: French Leather, Italian Leather, Irish Leather. Jüngst gesellte sich ein vierter Duft zu den Leather Stories der Marke Memo hinzu, die würzig-exotische Kreation Memo African Leather.

 

African Leather – warmes, sinnliches Leder

Mit ihrem neuesten Lederduft verlässt Memo Europa und reist gen Süden, ins Herz des afrikanischen Kontinents. Und mit dieser Reise verlässt African Leather auch die Gefilde der geläufigen Duftnoten, die uns tagtäglich begegnen und erschließt mit seiner außergewöhnlichen Komposition ein neues Terrain der Düfte. Das opulente Bouquet von Memo African Leather wird mit einer Kopfnote voller belebender Würze eröffnet. Die Gewürz-Akkorde aus Safran und Kümmel vermischen sich hier mit spritziger Bergamotte. Im Herzen des afrikanischen Leders von Memo warten Geranie, Kardamom und ein Akkord aus ledrigen Noten darauf, ihr vielschichtiges Aroma zu entfalten. Schließlich dringt aus der Basis die anregende Wärme von Oud, Patschuli und Moschus, begleitet von der erfrischenden und doch gewichtigen Note des Vetivers durch. (Der erste Lösungsschnipsel lautet: "Mit African Leather")

Obwohl African Leather vielleicht zur Duftfamilie „Würzig“ zählen kann, ist sein Charakter mit einfachen Worten schwer zu beschreiben. Im Bouquet von African Leather wechseln sich aromatische, süße, orientalische und würzige Momente ab, verschmilzen miteinander und lösen einander ab, tauchen zwischendurch auf und tauchen wieder ab. Und immer wieder begegnet uns das Leder, der Protagonist dieses Duftes und der Kollektion, in die er sich einreiht. Das Leder von African Leather ist jedoch nicht das aufpolierte Leder der Sitze in einem italienischen Sportwagen oder das Armband einer edlen französischen Armbanduhr. Das African Leather ist ein rauhes, warmes und sinnliches Leder, das sich an die Haut schmiegt wie eine zweite Haut, die Komfort und Ruhe spendet, die uns noch lange nach dem Aufsprühen mit seinen vielfältigen Duftnoten begleitet.

Diese Woche verlosen wir den Duft Memo African Leather in unserem meinduft-Weihnachtsgewinnspiel. Alles über die Teilnahme erfahrt ihr hier, die Memo Düfte bei meinduft findet ihr hier.

Viel Glück bei unserem Gewinnspiel und viel Spaß mit den Memo Düften wünscht

Karolin