Beverly Hills, Paris, New York. Dies sind die drei Orte, an denen Jeremy Scott arbeitet und lebt. Der schrille Designer, bekannt für grelle Farben, viel Plüsch und Comic-Schriftzüge, wehrt sich bereits seit Beginn seiner Schaffenszeit gegen jegliche Konventionen. Scott überschreitet Grenzen, gibt sich gekonnt der Exzentrik hin und schart damit Fans um sich, die niemand geringeres sind als Weltstars. Dazu gehören unter anderem Madonna, Lady Gaga oder Rihanna. Nun gelingt dem gefeierten Designer wieder etwas, das er noch nie zuvor getan hat: Er entwirft ein Parfum. Und zwar für das italienische Luxuslabel Moschino.

Toy Boy, das noch im Juni 2019 erscheinen wird, ist das maskuline Pendant zu Moschinos begehrten Duft Toy. Bereits letzteres erregte viel Aufsehen mit seinem gläsernen Flakon, der zunächst nicht nur aussah wie ein Teddybär – sondern im Laufe der Jahre tatsächlich zu einem wurde. Noch heute gibt es es das florale Toy und den Nachfolger, Toy 2, verpackt in einem waschechten Plüschbär. Bei diesen beiden Düften handelt es sich um wahre Kultparfums, die gefeiert werden von einer großen Anhängerschaft. „This is not a Moschino Toy“ steht auf dem weißen T-Shirt, das der kleine Bär trägt: „Dies ist kein Spielzeug von Moschino“. Nun erscheint Jeremy Scott auf der Bildfläche und erschafft aus den duftenden Nicht-Spielzeugen gekonnt einen extravaganten Auftritt in Schwarz und Weiß.

Toy Boy wurde erst im Mai diesen Jahres angekündigt. In der neuen Hochglanz-Kampagne sehen wir jetzt nicht nur Model Jhonattan Burjack, der offenbar selbst den Toy Boy mimt, ganz und gar gehüllt in Lack und Leder. Auch Jeremy Scott selbst erscheint dort, eine enge Bikerjacke tragend, den ikonischen Bärchen-Flakon im Arm. In diesem Fall ist er schwarz und glänzend – und regte nicht wenige Diskussionen darüber an, welcher Noten der lang erwartete Herrenduft sich wohl bedienen mag. Noch bevor Toy Boy nun erstmals die exklusiven Shops erreicht, dürfen wir darüber Auskunft geben und das Mysterium aufklären.

Ebenso wie der Flakon - und dem Namen alle Ehre machend - gibt sich Jeremy Scotts erste Duftsymphonie verspielt und sinnlich zugleich. Italienische Bergamotte trifft in der Kopfnote auf rosa Pfeffer und wird in Kombination mit exotischem, indonesischem Muskat ein wenig würzig, ohne an subtiler Süße zu verlieren. Die sanfte Schärfe wird später gekonnt mit Gewürznelke vertieft, die die Herznote eröffnet, ehe sie das ein oder andere blumige Geheimnis enthüllt: Rose, Flachsblüte und Magnolie ergeben einen wahren Blütengarten. Hier beherrschen grenzenlose Freude und Fantasie den Duft; sie laden ein, sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen. Ob zum eleganten Anzug im Office oder auf der Party am Wochenende, gepaart mit dem neuen, gewagten Hemd: Toy Boy ist eine neue Einladung, seine ganze Persönlichkeit zu entfalten und seine Individualität hervorblitzen zu lassen. Die maskuline Basisnote mit haitianischem Vetiver, holzig und leicht rauchig, rundet Jeremy Scotts dunkles Meisterwerk schließlich ab. Sie wirkt wie ein vorsichtiges, beinahe schon rätselhaftes Schmunzeln. Ein langer, absichtlich verweilender Blick über die Schulter. Wen betrachten Sie in diesem Moment? An wen denken Sie, und wichtiger noch – wem bleiben Sie mit diesem Duft im Gedächtnis?

Toy Boy ist eine Einladung, die Sie erweitern können wenn Sie nur wollen. Es ist eine pikante Kombination, die Jeremy Scott für Moschino erschaffen hat, und sie harmoniert auf ungewöhnliche Art und Weise. Verführerische Maskulinität trifft auf selbstbewusste Leichtigkeit: dieser Herrenduft lässt innehalten. Man möchte noch einmal tief einatmen, die Augen schließen und mehr wissen über die Duftnoten, die so fließend ineinander übergehen. Ein Herrenduft, kaum weniger polarisierend als sein Schöpfer.

Toy Boy von Moschino wird voraussichtlich im Laufe des Monats Juni erscheinen und wird in drei verschiedenen Größen (30 ml, 50 ml, 100 ml) als Eau de Parfum erhältlich sein. Außerdem wird es eine dazu passende Serie mit Pflegeprodukten für Ihn geben.

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