Schwarzlose: So duftet Berlin

Berlin. Die pulsierende Hauptstadt Deutschlands. Unkonventionell, energiegeladen, niemals ruhend. Es gibt keinen Ort, keine Straße, die jemals tatsächlich stillsteht. Die Stadt, sie zieht ungeduldig an den Zügeln der Etikette und erfindet sich neu, Tag für Tag. Es ist ein hohes Tempo, das es durchzuhalten gilt, über heißen Asphalt und viele Grenzen hinweg. Einem Team von nur drei anspruchsvollen und höchst kreativen Köpfen ist es nun abermals gelungen, diesen aufregenden Rhythmus einzufangen. Im Jahre 2012 sollte das Duft-Dornröschen des 19. Jahrhunderts wieder wachgeküsst werden – mitten im Herzen Berlins. Denn J. F. Schwarzlose Berlin ist eine wahre Traditionsmarke, die die deutsche Hauptstadt einst mit der ganzen Welt verband. Es ist eine einmalige Beziehung, die es aufzufrischen galt, Komposition für Komposition. Heute fungieren die neuen Düfte von Schwarzlose als Spiegel des modernen Berlins, exquisit und immer ein wenig atemlos.

Die talentierte Schöpferin dieser Symphonien ist Parfumeurin Véronique Nyberg, auch „die Nase“ genannt. Nicht umsonst trägt sie diesen Spitznamen – denn sie hat ihr feines Näschen tatsächlich in viele Bereiche des zeitgenössischen Lebens gehalten, um noch nie da gewesene Kreationen zu erschaffen. Sie lässt sich durch moderne sowie durch traditionelle Kunst inspirieren, durch Geschichte und jede Art von Literatur. Natürlich spielen auch geheimnisvolle und unerwartete Duftmoleküle eine Rolle, die sie hier und dort aufschnappt, wenn sie am wenigsten damit rechnet. Diese Überraschungen allerdings gibt sie nur in ihren Parfums weiter, niemals verbal. Mit genau diesen ungeahnten Noten gelingt es Nyberg, Berlins zeitloses Esprit einzufangen. Seine Vergangenheit und Gegenwart zu vereinen und neu zu interpretieren. Denn genau das ist Schwarzlose: Berlin, in all seinen Facetten, abgefüllt in Flakons.

Eine Zeitreise durch Berlin

Die Geschichte von Schwarzlose Berlin

Die Geschichte von Schwarzlose Berlin beginnt im Jahr 1856 in, wie sollte es anders sein, Berlin. Der Klavierbauer Joachim Friedrich Schwarzlose eröffnet in der Markgrafenstraße 29 eine Drogerie. Berlin ist schon längst eine Metropole, eine wahre Weltstadt, und natürlich gilt es, sich dementsprechend herzurichten. Duftende Rosengärten und weite Lavendelfelder allerdings sind weit entfernt und, mehr noch, sie entsprechen nicht dem Berliner Alltag. Teure Duftwasser und Eau de Cologne werden beinahe ausschließlich mit Hilfe der deutschen Industrie hergestellt – ein Sinnbild für jene Epoche. Damals war es noch üblich, den Duft von Blumen möglichst originalgetreu abzubilden – dieser Norm ist auch Schwarzlose zunächst gefolgt, wie die alten Namen ihrer Parfums belegen: Da ist „Hymnen - Jasmin in voller Natürlichkeit“ oder auch „Rosa Centifolia – der Duft der dunkelroten Gartenrose“.

Doch Schwarzlose erfindet sich schon zu dieser Zeit neu, bleibt dem Tempo der Großstadt treu und arbeitet innovativ. Immer mehr widmet sich das Haus dem Erschaffen von noch nie da gewesenen Duftsymphonien. Es wird kunstvoll mit Duftnoten gespielt, man wagt sich an neue Schöpfungen, es wird gekonnt kreiert. Mit Anbruch des 20. Jahrhunderts darf nun alles duften, nicht mehr bloß Seifen und Puder. Es gibt Taschensprays und Zimmerparfums, Kopfwasser und Haaröle, Riechfläschchen und sogar erste Duftautomaten.

Schwarzlose wird schon bald zum exklusiven Lieferant des deutschen Kaiserhofes und steht nun auf einer Stufe mit luxuriösen und internationalen Labeln wie Creed, die ihrerseits Parfums für das englische Königshaus kreieren. Schwarzlose hingegen wendet sich immer mehr der Stadt zu, in der sie Zuhause sind; sie sind sich ihrer geliebten Wiege so bewusst wie nie zuvor. Berlin inspiriert sie, Berlin treibt sie zu neuen Schöpfungen und ungeahnten Höchstleistungen an. Vor diesem Hintergrund entsteht auch „1A-33“, der berühmte Frauenduft dessen Name dem damaligen Berliner Automobilkennzeichen entspricht. Man kommt nicht nur aus Berlin, man duftet sogar wie Berlin.  Und zwar auf eine gänzlich luxuriöse Art und Weise. Das Haus wächst und gedeiht mit seiner Zeit und der Stadt, die sich umher zunehmend verdichtet. Aufmerksam und respektvoll bedient sich Schwarzlose seiner Zeit und der anbrechenden Moderne – nicht umsonst ähnelt der Flakon von 1A-33 einem Kühlergrill.

Duftende Geschichten aus der Hauptstadt

Schwarzlose beweist schon zur Jahrhundertwende, dass es sich immer am Puls der Zeit befindet. Kompositionen wie „Treffpunkt 8 Uhr“ erzählen Geschichten aus der Hauptstadt und machen neugierig auf alles, was die unzähligen und verworrenen Straßen Berlins eigentlich ermöglichen können. Denn was geschieht um 8 Uhr in Berlin? Wer trifft sich wo, mit wem, und warum? Es ist ein kleiner Film, der sich gleich im Kopf abspielt. Er endet mit dem unbändigen Wunsch, dabei zu sein. Mittendrin in Berlin.

Duftende Geschichten aus der Hauptstadt mit Schwarzlose

„Chic“, eine weitere Komposition, ist der Duft der Roaring Twenties – der goldenen 1920er Jahre. Die einzigartige Kombination von dunklem Patchouli und samtiger Süße inspirierte das Schwarzlose-Team bis in die Gegenwart. Mit einem höchst aufwendigen Verfahren wurden im Jahr 2019 erhaltene Flakons untersucht, um die Originalformel von „Chic“ herauszufinden. Exakt hundert Jahre nach diesem Klassiker lässt Schwarzlose die turbulente Gatsby-Zeit nämlich neu aufleben: Mit dem Luxusuduft 20|20, angelehnt an „Chic“.

Das weltberühmte Kristallglas aus Lothringen, von Hand erschaffen von Cristalleries Baccarat, verliehen Schwarzlose später den letzten ultimativen Schliff von Opulenz. So wurden die Düfte nur angemessen verpackt: hochwertig, schnörkellos und klassisch. Die Flakons halten, was sie versprechen. Sie sprechen die direkte Sprache einer Stadt mit Charakter und einem schier unermesslichen Reichtum an Selbstbewusstsein.

Zurück in die Zukunft

Auch heute wirken die exklusiven Düfte von Schwarzlose exzentrisch und extravagant, ohne jemals aufdringlich zu sein. Der anspruchsvolle Träger, ob Frau oder Mann, gibt sich ihnen ebenso hin wie der Stadt, in der sie geboren wurden. Denn ebenso polarisierend ist Berlin: Man muss es lieben, um es wirklich leben zu können. Um der Stadt mit all ihren Ecken und Kanten gerecht zu werden. Auch heute, im 21. Jahrhundert, ist dies kein einfaches Unterfangen – doch hat man begonnen, sich in Berlin zu verlieben, so ist es eine Liebesgeschichte, die niemals enden wird.

So funktioniert auch die Hommage an Berlin, die Schwarzlose immer und immer wieder erschafft. Mit den hochwertigsten natürlichen Duftstoffen malt jeder einzelne Duft die Farben Berlins in die Luft. Vielleicht ist es das Tintenblau der Nacht, durchbrochen von Millionen von glitzernden Lichtern; der graue, dämmernde Morgen, so voll Hoffnung und neuen Möglichkeiten; vielleicht aber ist es auch ein ganz gewöhnlicher Tag in Berlin, ob Winter oder Sommer. Diese Rechnung geht allerdings nur dann auf wenn man die Variable mit einbezieht, dass es eben keinen ganz gewöhnlichen Tag gibt in dieser Stadt. Jeder Tag ist anders, so vielfältig und einzigartig wie die Menschen, die Berlin ausmachen. So vielfältig und einzigartig wie Schwarzlose.

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